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  • Erika8 Erika8

     
    Hallo , bin 8-fache Mutter und hatte bis vor 11 Jahren meine Kinder 16 Jahre selber unterrichtet, sprich Home-Schooling. Sie sind zwei, und teilweise drei sprachig: deutsch-englisch-spanisch und zwei sprechen noch französisch. Haben gute Ausbildungen hinter sich: Industriekaufmann, Reiseverkehrskauffrau, Kauffrau im Export, Gastronomie. Meine Kinder sind im Alter von 13 bis 30, und ich denke ich kann da mitreden. Vor allem wenn es um den christlichen Aspekt geht. Dies war bei uns unter anderem auch der Grund warum wir Home Schooling benutzten. Meine Erfahrung ist die: ab einem bestimmten Alter brauchen !!!! die Kinder einfach den Umgang. Christ sein hin Christ sein her, meine Kinder sind nicht verkorkst weil sie christlich aufgewachsen sind noch sind sie verkorkst weil sie die öffentlichen Schulen besucht haben Vier meiner Kinder haben das Abitur ,die anderen Mittlere Reife , und zwei gehen noch in die "öffentliche Schule" und waren bis jetzt gute bis sehr gute Schüler. Das wichtigste ist immer noch , ob christlich oder nicht, den Kindern deren Selbstwertgefühl zu stärken, sie aufzubauen wo sie Hilfe und Stärke brauchen und einfach da sein für sie. Home Schooling hat! viele Vorteile für die Kinder, da man sich sehr intensiv mit ihnen beschäftigen kann und sich auf die schwachen Fächer besser eingehen kann. Meine Erfahrung ist die: lasst eure Kinder mit anderen zusammen die Schule besuchen und lebt euern Individualismus zu Hause!!!, mit den Kindern. Zu Hause ist der Platz an dem die Kinder aufgebaut werden, gestärkt und geformt werden Doch ausserhalb von zu Hause denkt nicht jeder so und dann ist es ja auch kein Wunder wenn diese Kinder dann gemobbt werden, da die ja nicht mit der Einstellung ausserhalb des christlichen Glaubens fertig werden, da es ja noch!!! Kinder sind. Die Stärke die Kinder brauchen kommt von uns Eltern und nicht irgendwelcher Einstellung zum Schulsystem oder der Gesellschaft. Schliesslich leben wir hier alle in dieser Gesellschaft zusammen Ich hoffe dass die Kinder der Familie aus Bissingen damit zurecht kommen. Liebe Grüsse Erika
  • horstii horstii

     
    Vor dem Hintergrund des grundgesetzlich verbrieften Elternrechts tummeln sich noch ganz andere "Ungereimtheiten" im Schul- und Ausbildungswesen. Wir haben genau das gegensätzliche Problem mit einem ADHS-Kind. Unser Alex hat eine E-Schulempfehlung für Realschule. Es gibt aber nur ca. 40 Plätze in Summe in Ravensburg, Baden-Baden und Stutensee (Karlsruhe). Im gesamten Großraum Stuttgart Fehlanzeige. Das bedeutet internatsmäßige Unterbringung unter Bedingungen, die "normale Eltern", die einen Bezug zu ihrem Kind haben und erhalten wollen, eigentlich nicht akzeptieren können: 1 Telefonat pro Woche 10 Minuten, nur alle 2 Wochen Heimfahrt. Die halben Schulferien im Internat etc. Zu Zeit ist er in einer Krankenhausschule und wird 2 Schulstunden am Tag beschult, bis max. Juli 2009. Alternativen: zurück in die Hauptschule oder Regelklasse mit zu vielen Schülern, was nicht funktionierte und aller Voraussicht nach nicht funktionieren wird. Mit der Aussicht verminderte Stundenzahl bei der Beschulung, zeitweiser Schulausschluss etc.
  • Autodidakt Autodidakt

     
    Ich finde es gut, dass sich meinantenne1 mit dieser Frage beschäftigt. Doch leider stimmen viele Menschen einfach nur ab, ohne zu überlegen. Dabei müsste schon nachdenklich stimmen, dass nur in Deutschland so strikt auf Schulpflicht bestanden wird. Das Lernbedürnis der Kinder ist so unterschiedlich wie ihre Fingerabdrücke. Schule kann nicht wirklich individuelle Förderung leisten. So mag der Unterricht für einige Kinder passen, für andere entsteht Leidensdruck und das Versagen ist schon in der Grundschule vorprogrammiert. Ich würde mir wünschen, dass sich die Leser hier einen Blick über den Tellerrand gönnen und erst dann urteilen. Für Menschen, die sich für das Leben von Homeschool-Familien in anderen Ländern interessieren, finden sich unter den Kommentaren zu diesen beiden Artikeln einige Erfahrungsberichte und viele Hintergrundinformationen: http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Schule-Heimunterricht;art304,2805788 http://www.stern.de/tv/sterntv/:Homeschooling-Familie-Schulpflicht/703863.html?id=703863 Es fällt mir immer wieder auf, dass in den Familien der mir bekannten "Bildungsflüchtlinge", die Eltern selbst häufig über einen Studienabschluss verfügen. Es sind auch mehr, als man sich allgemein vorstellt und sie geben ihre Existenz und ihr soziales Umfeld für das Glück ihrer Kinder auf und um nicht das Sorgerecht für ihre Kinder zu verlieren -wobei die Zahl der Sorgerechtsentzüge unter dem Argument, dass ohne Schulbesuch Kindeswohlgefährdung vorliegen würde, stetig steigt. Selbst wenn die Kinder bei Abschlüssen nachweisen, dass sie beschulten Kindern überlegen sind, läßt man sie nicht frei lernen. Solche Großfamilien, mit lernfreudigen Kindern müssen Deutschland verlassen, nur weil sie sich ohne Schule bilden - wobei der Staat noch die Kosten der Schulausbildung einsparen könnte. In den Medien erscheinen häufig nur Berichte über die Familien, die das Schulumfeld nicht mit ihren christlichen Werten verbinden können, was dann negativ und übertrieben - ohne Beachtung der weiteren Argumente - dargestellt wird. Andere Großfamilien haben Kinder bei denen trotz Schulbesuch schon abzusehen ist, dass sie keine Abschlüsse erhalten - dann wird jegliche Förderung geleistet - ganz gleich auf welche Werte die Familien setzen. Von Hausunterricht wird verlangt, was Schulunterricht häufig nicht leisten kann. Vor einigen Jahren wurde thematisiert, dass viel Fachkräfte und noch mehr Wissenschaftler Deutschland verlassen, heute gehen diese Menschen schon, bevor sie ein solches Ziel erreicht haben... @Erika Vielleicht waren die Kinder in der Schule so erfolgreich, weil zu Hause der Grundstein richtig gelegt wurde. Kinder die zu Hause lernen müssen nicht isoliert leben - sie haben Kontakte zu anderen in Kursen, Vereinen oder freien Gruppen - sinnvolle Kontakte eben. Eine neue Studie hat belegt, dass jedes dritte Kind gemobbt wird (bleibt noch mindestens ein Drittel Mobber) - diese Kinder hatten keinen Heimunterricht. Es gibt auch eine Studie über Mobbing im Kindergarten. Pflanzen setzt man erst der Witterung aus, wenn sie stabil sind - Kinder sollen im Sturm stabil gemacht werden. Ich selbst bin Autodidakt. Ich habe mich angepasst in der Schule - aber meine Zeit verschwendet. Gelernt habe ich alles in Eigenregie - nach der Schule (erfolgreich).
  • Thorsten Wetzig Thorsten Wetzig

     
    Ich kenne viele Kinder, die nicht in die Schule gehen und vom Leben selbst lernen. Dies ist ja in allen anderen Laendern moeglich. Da ich es als so bereichernd empfunden habe, wie diese Kinder ihr Leben selbst gestalten duerfen und wirklich den gesamten Tag Zeit haben zu lernen, ohne, dass ihnen jemand vorschreibt, sich mit etwas zu beschaeftigen, was sie nicht interessiert, haben ich und meine Frau sich entschlossen dies auch unseren Kindern zu ermoeglichen. Da wir beruflich gut ausgebildet und damit leicht ueberall auf der Welt Arbeit bekommen wuerden oder uns selbststaendig machen koennen, sind wir im August nach England ausgewandert. Nun ist es an unseren Kindern, was sie aus ihrem Leben machen moechten. Bedenken habe ich keine, dass sie sich irgendwie "falsch" entwickeln koennten. Denn ich sehe an vielen, vielen Beispielen, wie eifrig Homeschooler lernen wollen und dies auch tun. Da sie oft selbst entscheiden, gibt es auch Mischversionen, wo man mal in die Schule geht und mal woanders lernt. Z. B. zu Hause. Fuer jeden ist es ein leichtes, solche Erfahrungen mit Homeschoolern selbst zu haben. Auch fuer die deutschen Behoerden. Fuer mich ist diese Form des freien Lernens die effizienteste und auch die, bei der man am meisten fuer sein Leben, das jetzt schon ist, lernt. Seitdem ich Homeschooling kenne, macht es keinen Sinn fuer mich, mich mit uninteressanten Sachen zu beschaeftigen, weil ich sie spaeter vielleicht mal brauchen koennte. Dies dauert viel zu lange und fuehlt sich nicht gut an. Was ich jetzt brauche oder jetzt selbst wissen will, lerne ich um Groessenordnungen schneller. Ohne Zensuren, ohne externe Motivation. Aus mir selbst heraus. Die Schule kann da mit dazu gehoeren; muss sie aber nicht.
  • Hanno Hanno

     
    Das deutsche Grundgesetz steht mit seinen Grundrechten meilenweit über den Schulpflichtgesetzen, die allein in den Länderverfassungen bzw. in Ländergesetzen enthalten bzw. begründet sind. Also müsste der seit 1938 zur besseren rassischen und nationalsozialistischen Indoktrinierung deutscher Kinder eingeführte und nach 1945 fortbestehende deutsche Schulzwang an den Grundrechten gemessen werden. Dort sind das besondere Erziehungsrecht und die Erziehungspflicht der Eltern begründet (Art. 6); der Staat hat lediglich die Pflicht der Aufsicht über das Schulwesen (Art. 7). Den Artikeln vorrangig aber sind die Würde des Menschen (Art 1), die freie Entfaltung der Persönlichkeit, also ggf. ohne Schulzwang (Art 2) und die Glaubens- /Geweissensfreiheit (Art. 4). Wer demnach das Grundgesetz ernst nimmt, müsste sich auf die Seite der Öffnung des Bildungswesens für ein Freilernen, ein Homeschooling, einer Entstaatlichung der Erziehung und Bildung usw. stellen. Zudem ist Schule eine Erfindung aus Zeiten, in denen es die Bildungsmöglichkeiten des Internets, der telefonischen Zusammenarbeit von pädagogisch motivierten Kindern, der Kindermuseen und sogar der vielen Kinderbücher, Lernspiele usw. nicht gab. Pädagogik dient dem Menschen, also dem Kind, nicht dem Staat, der Schule. Die Zwangserziehung in Gleichaltrigengruppen ist nicht nur pädagogisch höchst fragwürdig, sondern auch nachweislich uneffektiv. Die jahrgangsübergreifende Erziehung, an der Geschwisterkinder und ältere / jüngere als Miterzieher mitwirken ist nachweislich wirksamer und nachhaltiger. Das Festhalten am Schulsystem / Schulzwang geschieht nur aus Gründen der Rationalisierung und traditionellen Organisation. Die Erzwingung von Schulbesuch z.B. mit Hilfe der Ordnungsmacht des Staates (Polizei, Sorgerechtsentzug usw.) widerspricht jedenfalls den genannten Menschenrechten. Ich spreche unmittelbar aus der Beteiligung an den Homeschooling-Genehmigungen in anderen Staaten der zivilisierten Welt. Es ist ein Armutszeugnis des deutschen Schulzwangs, sich an den Standards totalitärer Systeme zu orientieren. Hanno
  • Bildungsfreiheit Bildungsfreiheit

     
    Homeschooling ist eine Bildungsalternative, die von Eltern und Kindern aus den verschiedensten Gründen gewählt wird. Religös-christliche Gründe spielen dabei in der Regel eine untergeordnete Rolle. Es gibt vielfältige Gründe, warum Kinder lieber zu Hause lernen: Hochbegabung, Teilleistungsschwächen, Opfer von Mobbing und Gewalt, Konzentrationsprobleme, abweichendes Lerntempo, -rythmus und -methodik, neben dem Wunsche individueller auf das Kind und seine Interessen einzugehen sind oft ausschlaggebend für den Wunsch frei und selbstbestimmt in der eigenen Familie zu lernen. Dabei gibt es noch nicht einmal einen vernünftigen Grund dies zu unterdrücken, denn der Erfolg, den Homeschooler in anderen Ländern verzeichen, ist durch zahlreiche internationale Studien mittlerweile empirisch belegt. Dies betrifft nicht nur den kognitiven Bereich der Wissensvermittlung, auch die Sozialisation ist bei Homeschooler oft besser als bei den Altergenossen aus der öffentlichen Schule. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Freilerner kommen mit vielen Menschen unterschiedlichen Alters zusammen, anstatt den ganzen Tag im künstlichen Biotop der Gleichaltrigen zu verbringen, sie erfahren auch Anregung und Korrektur durch Ältere, sind aber auch mit jüngeren Kinder zusammen, was eine erfolgreiche Sozialisation positiv beeinflußt. Gäbe es in Deutschland nicht den rigiden Schulzwang mit seinen Ursprüngen von 1938 könnten auch hierzulande örtliche Homeschoolgroups wie in Amerika sich bilden und den hiesigen freilernenden Kindern ein weiteres Feld sozialer Aktivitäten bieten. Auch gemeinsame Schnittstellen zu schulischen Einrichtungen wie gemeinsame kulturelle, musische und sportliche Aktivitäten wären denkbar. Wie könnte das deutsche Bildungssystem doch durch Vielfalt bereichert werden, wenn es in der deutschen Politik endlich einmal Bewegung gäbe und auch diesbezüglich "ein Ruck durch Deutschland" ginge (Roman Herzog). Bis es soweit ist, müssen immer noch zahllose Freilernerfamilien wie die Romeikes ins Ausland flüchten. Ein Ruhmesblatt für unser Land ist das allerdings nun wirklich nicht. Weitere Infos beim Netzwerk Bildungsfreiheit.
  • Ulrike Matz Ulrike Matz

     
    Für mich gibt es gar keine Frage, ob Eltern ihre Kinder unterrichten dürfen oder nicht. Das sollte ein festgeschriebenes Grundrecht sein für jedes Kind. Ich gehe sogar noch weiter. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch eine eigenständige Persönlichkeit darstellt, sollte es jedem Menschen auch erlaubt sein, selbst entscheiden zu können, was er wann, wo und wie lernt. Jeder Mensch hat das grundgesetzlich verbriefte Recht auf freie Wahl des Aufenthaltortes. Sind Schüler keine Menschen? Frei lernende Kinder in der ganzen Welt, ob nun mit oder ohne Unterricht durch die Eltern, haben doch bereits bewiesen, dass das Lernen außerhalb der Schule oftmals schneller, besser und entspannter ablaufen kann. Ich empfehle da mal die Lektüre des Buches "Denn mein Leben ist Lernen" von Olivier Keller. Das spricht für sich. Auch die Erfolge, die seit über 40 Jahren an den Sudburry Schulen in den USA und anderen Ländern sprechen eine eindeutige Sprache. Auch hierüber gibt es diverse Literatur. Niemand sollte vorschreiben können, dass das Lernen nur in einem Schulgebäude stattfinden kann. Widernatürlich ist auch die Aufteilung der Schüler nach Altersgruppen. Das führt zu Spannungen und Konkurrenzdenken, wo doch gegenseitige Hilfe viel eher angebracht sein sollte. Ich plädiere ganz offen für die Abschaffung der Schulbesuchspflicht und für die Einsetzung eines Rechts auf Bildung für alle und zwar kostenlos. Die Streiks unter den Studenten und Schülern in der letzten Woche haben doch auch gezeigt, dass unser Bildungssystem längst überholt ist. Was wollen wir eigentlich? Selbstbewusste Menschen, die Verantwortung für sich und andere übernehmen oder Duckmäuser, die nicht wissen, was sie wollen. Da werden Menschen zwölf oder mehr Jahre dazu gezwungen Dinge zu tun, die sie nicht selbst entschieden haben, die man ihnen vorgibt und sollen dann von heute auf morgen selbständig für sich entscheiden können. Das ist ein Widerspruch in sich. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass es Dauerstudenten gibt.
  • schultid schultid

     
    Onlineteam: Sollen Eltern ihre Kinder zu Hause selbst unterrichten dürfen? Aber selbstverständlich! Das tun sie doch schon lange. "Vater Staat" erwartet das sogar. Allerdings nur nach seinen "Dienstanweisungen" im Nachmittagsunterricht. Wer sich traut, nach eigenen und selbstbestimmten Vorstellungen auch vormittags seine Kinder unterrichten zu wollen, lernt schnell, dass unsere repräsentative Demokratie im Schulsystem etwas ganz anderes repräsentiert als eine Demokratie. Da regiert 60 Jahre nach Kriegsende immer noch derselbe Geist, der im 1000jährigen Reich schon gelbe Sterne verteilt hat. Derzeit werden sie nicht an Juden jeden Alters, sondern bevorzugt an schulpflichtige Kinder verteilt, insbesondere an solche mit "Migrationshintergrund" wg "mangelhafter Deutschkenntnisse". Über die Rampe Schule landen ca. 25% eines Jahrgangs im "Wohlstandsmüll" der modernen Gesellschaft, ein Großteil entkommt dem System nur als "Krüppel", allenfalls ein kleiner Teil Privilegierter überlebt den Kampf um gute Noten als "Kriegsgewinnler" ... aber nur mit Hilfe der Eltern. Der Spuk "Klassenkampf im Klassenzimmer" wäre ganz schnell vorbei, wenn Eltern und Kinder vor dem Unterricht in Schulen davonlaufen könnten.
  • JakeUndElwood JakeUndElwood

     
    Someday, perhaps Germany's educational establishment will enter the modern age by allowing parents the determine what's in their children's best interest. Sometimes that is NOT forcing them to be exposed to the peer pressure, violence, drugs, sex, disrespectful behavior, cliques, cheating, competitiveness, etc. so rampant in public school systems in both the USA and in Deutschland. Who can honestly say that the public schools provide good role-models for their kids? Signed, a home-schooling father, married to a home-schooling German Frau
  • Zitronenstern Zitronenstern

     
    Guten Morgen, ja das ist so ein Frage, die wohl jeder selbst für sich beantworten muss. Ich höre heute zum ersten mal überhaupt, dass es diese Homeschooling gibt und kann da jetzt dazu gar keine fundierte Meinung sagen da muss ich mich erst mal einlesen...:o) Aber so jetzt als Mutter und rein vom Bauch her.....wenn man die Möglichkeit hat, durch sein eigenes Wissen seine Kinder zu unterrichten oder das nötige Kleingeld, dies durch einen Lehrer durchführen zu lassen oder wenn sich genügend Familien finden würden, wo dieses dann im Blockunterricht und Tausch stattfindet, könnte ich mir das rein theoretisch vorstellen. Wie das im realen aussehen soll, wo Eltern arbeiten gehen müssen, damit sie ihre kleine oder große Familie durchbringen, da stößt mein Köpfle noch auf Widerstände, aber ich bin ja offen für neue Ideen.......... So und nun noch für HorstII: auch Deine Problematik kann ich sehr gut verstehen, da ich selbst betroffen bin, mit einem ADHS Kind und Hochbegabung......erst da merkt man, wo unser Schulsystem an Grenzen kommt und diese Kinder oft auf der Strecke bleiben. Es gibt in ganz Deutschland nur 2 Schulen, welche diese Kinder beschulen und auch mit Ihnen arbeiten..das ist die Heboschule in Bonn und das private Gym in Esslingen welches aber im Moment durch Insolvenz versucht, die Schule durch Eltern etc aufrecht zu erhalten. Auch die ESchulen welche den Realschulzweig ggf. Gym anbieten gibt es kaum welche. Ich weiß nur noch von der ESchule in Ellwangen, die seit diesem Schuljahr zum ersten mal anbietet, dass die Kinder dort einen Realschulabschluß machen können, indem sie ab der 7ten Klasse den Zusatzstoff bekommen. In nächtelangen Recherchen im Internet habe ich in Offenbach noch eine Schule gefunden, welche den Gym Zug auch mit an bietet, aber ich weiß leider nicht,ob das Projekt noch läuft. Die Hochbegabtenschulen in Stuttgart lehnen sogar Schüler ab, weil es keine Klassen gibt. Da verstehe ich unseren Staat nicht, man weiß um diese Kinder und es gibt zig Schulen für alle möglichen Lerndefizite, aber diese Kinder fallen überall durch das Raster..........eine staatliche Förderung gibt es erst nach dem 3ten JAhr........... Manchmal komme ich mir vor wie Don der gegen Windmühlen kämpft......und Berichte durch angehende Lehrer die man im Bekanntenkreis so mitbekommt, sage ich als Mutter, es herrscht an unseren Schulen dringend Bedarf zu ändern....und was mich am meisten stört...........jeder der seinen Job nicht gut macht fliegt, außer die die im Beamtenstatus sind die sind unkündbar, egal welchen Mist oder Scheiße sie bauen..........sie sind immer auf der sicheren Seite. Auch das ist ein Tabuthema in der Gesellschaft, denn nicht alles liegt an unseren Kindern.... Vielleicht sollte man dort auch den Kündigungsschutz lockern, damit die Motivation unter Lehrern wieder da ist, sein Bestes zu geben für UNSERE KINDER
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