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Fotos: Andreas Rosar ( Fotoagentur-Stuttgart)
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So langsam schmilzt in weiten Teilen von Baden-Württemberg der Schnee - aber was darunter zum Vorschein kommt, sieht gar nicht toll aus: die Straßen sind gepflastert mit tiefen Schlaglöchern - eine echte Gefahr für das Auto.
Es gibt Löcher die tiefer sind als 12 cm, als Motorradfahrer hat man kaum eine Chance hier nicht zu stürzen.
Auch für die Stoßdämpfer und Reifen eines Autos ist es kein Freundenfest. In Stuttgart-Zuffenhausen auf der Schwieberdingerstraße Ecke Galvanistraße ist das Rekord-Schlagloch 13 cm tief, 1 Meter lang und 14 cm breit. Wenn hier ein Motorrad- oder Radfahrer darüber fährt, ist ein Sturz auf den Aspalt garantiert.
Wenn Sie auf einer Huckelpiste ein Schlagloch erwischen und etwas kautt geht, sollten Sie folgendes beachten:
Generell ist der Baulastträger dafür verantwortlich, die Straßen in einem verkehrssicheren Zustand zu halten. Wer das für die betroffene Straße ist, kann Ihnen die zuständige Polizei sagen. Das Problem ist nur: Der Autofahrer muss nachweisen, dass hier die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde. Das bedeutet: Versuchen Sie im Ernstfall Zeugen zu finden und machen Sie Fotos vom Schlagloch.
Wenn keine Warnschilder aufgestellt wurden, dann ist die Sache recht eindeutig, also gut für den Geschädigten. Aber auch wenn Schilder aufgestellt sind, ist nicht alles verloren. Es gibt Gerichtsurteile, die dem geschädigten Autofahrer trotzdem Geld zugesprochen haben.

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