Lady Gaga lehnt gleichgeschlechtliche Liebe nicht ab.
Die US-amerikanische Popröhre ('Bad Romance') hat schon vorher bekannt, bisexuell zu sein, und jetzt verraten, dass für sie Liebe und Sex zwei verschiedene Dinge seien. Sie glaubt außerdem, sich in eine Frau verlieben zu können. "Natürlich. Es gibt keine Regeln oder Grenzen, wenn es um Liebe geht", ist die Künstlerin, die für ihre exzentrischen Outfits bekannt ist, überzeugt. "Aber ich sehe Liebe getrennt von Sex. Und ich liebe nun mal die männliche Sexualität. Männer haben etwas, das ich nicht habe, aber sehr schätze", erklärt sie eindeutig zweideutig.
Die Suche nach der Liebe hilft Lady Gaga eigenem Bekunden zufolge beim kreativen Schaffensprozess. Dem Ende dieser Suche sieht die Sängerin jedoch angstvoll entgegen, da sie glaubt, ein Liebesleben, das in geregelten Bahnen läuft, könnte das Ende ihrer Karriere bedeuten. "Bei Liebe geht es immer um Gefahr, immer", betont die Pop-Blondine gegenüber dem 'Now'-Magazin. "Liebe springt von Klippen, Liebe ist irrational. Sie hält dich am Leben und sie zerstört dich. Die Suche nach Liebe ist Nahrung für eine Künstlerseele. Ich habe Angst, dass es nichts mehr geben wird, über das ich schreiben kann, wenn ich wirklich Liebe finde."
Die 23-jährige Musikerin, die bürgerlich Stefani Germanotta heißt, gesteht, sich oftmals aus Einsamkeit in die Arbeit zu stürzen. "Wenn man auf Tournee ist, dann ist man absolut auf seine Auftritte konzentriert und nimmt nicht viel Notiz von anderen Dingen. Und man verbringt viel mehr Zeit in Hotelzimmern, als viele denken. Ich komponiere dann viel, damit ich mit meinem kreativen Kern in Verbindung bleibe."
Joss Stone hasst Mundgeruch
Joss Stone kann Männer mit schlechtem Atem nicht ausstehen.
Die 22-jährige Soulsängerin ('Spoiled') würde niemals mit einem Kerl ausgehen, der Mundgeruch hat. Mundhygiene sei ihrer Meinung nach nicht zu viel verlangt.
"Es gibt nichts Schlimmeres als schlechten Atem. Ich habe Kerle mit schlechtem Atem geknutscht, die nach Zigaretten und Bier stanken, und davon wurde mir schlecht", verrät die Musikerin, die derzeit Single ist.
Bei Haaren macht das Starlet dann schon eher eine Ausnahme. Selbst wäscht sie ihre nicht jeden Tag. "Ich habe mal eine Woche lang nicht meine Haare gewaschen und das extra gemacht, weil ich wollte, dass die natürlichen Öle meine Haare pflegen", gesteht Stone. "Es roch überraschenderweise gar nicht und niemand äußerte sich dazu. Alle dachten wahrscheinlich 'Na, so ist Joss halt!"'
Die Suche nach Mr. Right bereitet dem Stimmwunder mehr Schwierigkeiten, als sie erwartet hätte. In einem Interview erklärte sie vor einigen Monaten dazu: "Ich will, dass mein Mann beschützerisch ist. Ich finde es toll, wenn der Mann etwas eifersüchtig sein möchte und ist." Das bereite einem freiheitsliebenden Menschen wie ihr Probleme. "Also sucht man sich solche Männer, aber wenn man ein Freigeist ist und einfach mal vom Erdboden verschwindet oder für zwei Tage auf einen Roadtrip oder auf Tour geht, dann handelt man sich Probleme ein, weil man sich einen Mann ausgesucht hat, der beschützerisch, besitzergreifend und eifersüchtig ist."
Mark Owen ging fremd
Mark Owen hat seine Frau mehrmals betrogen.
Der 'Take That'-Star heiratete Emma Ferguson im November letzten Jahres nach fünf Jahren Beziehung, hat sich nun allerdings zu mehreren Seitensprüngen bekannt.
"Sie liebt mich und ich habe sie enttäuscht", gesteht der britische Sänger. "Es tut mir so leid. Ich war ein Idiot, ein Arschloch. All das und noch viel mehr. Es geht um mich, um meine Fehler. Niemand sonst trägt die Schuld. Ich weiß nicht, wie viele Frauen es waren. Vielleicht zehn."
Obwohl er schon früh wusste, dass er Ferguson heiraten wolle, setzte Owen eine seiner Affären über fünf Jahre hinweg fort. "In meinem Kopf zweifelte ich nie daran, dass wir heiraten würden", meint der 38-jährige Musiker, der mit seiner Gattin die beiden Kinder Elwood (3) und Willow Rose (14 Monate) hat. "Es war eine Chance für mich, alles hinter mir zu lassen und nicht noch einmal die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen."
Seit der Trauung im letzten Jahr will er jedoch treu gewesen sein. "Ich lebe mit der Schuld. Sie war immer da - man trägt sie mit sich herum. Das hat mich in meiner Beziehung zurückgehalten", betont Owen gegenüber der 'Sun'. "Ich denke, das Leben war schwer. Ich habe Emma enttäuscht. Ich war egoistisch und dickköpfig. Wenn wir gestritten haben, dann wegen mir."
Alkohol habe bei seinen Problemen eine große Rolle gespielt, enthüllt er weiter. "Ich habe eine Veränderung festgestellt, seit ich aufgehört habe zu trinken. Ich kann ganz schön schwierig sein."
Ideal sei die Situation noch allerdings immer noch nicht. "Ich habe schon immer gerne getrunken. Ich bin ein Partymensch."
Der Hitsänger ('Patience') hofft jedoch, dass seine Frau ihm vergeben und seine Ehrlichkeit anerkennen wird. "Emma ist eine starke Frau. Sie muss tun, was für sie und die Kinder richtig ist. Und ich bin hier, wenn sie mich will", macht Owen klar. "Sie ist das Beste, das mir je passiert ist. Ich will, dass wir zusammenwachsen und zusammen sind. Wir werden sehen, was passiert."
Craig David holt sich Inspiration von jungen Talenten
Craig David lässt sich von jungen Musikern inspirieren.
Der britische Sänger und Songschreiber will sich bei seinem neuen und fünften Album neu erfinden und schneidet sich deshalb eine Scheibe von R'n'B-Künstlern wie Jay Sean und Chipmunk ab. Der 28-jährige Star erklärt: "Ich habe mir mit Begeisterung angeschaut, wie das Durchhaltevermögen von Jay, Tinie Tempah, Skepta und Kano sich ausgezahlt hat und sie aus dem Untergrund zum Mainstream gefunden haben. Die Szene explodiert momentan förmlich."
Sein neues Album 'Signed Sealed Delivered' besteht aus einer Mischung neuer Songs - darunter 'One More Lie' - und Motown-Coverversionen.
"Meine Absicht war es, die Songs genauso zu singen wie die ursprünglichen Künstler - keine neue Aufmachung, kein Notenverändern, kein Schummeln", erklärt der Brite. "Ich wollte jede Note wie Stevie Wonder treffen. Wenn ihr meine Stimme und diese Lieder mögt, dann werdet ihr auch das Album mögen. Es aufzunehmen, hat mir einen neuen Respekt für die Künstler verschafft."
Die Scorpions verabschieden sich
Die Scorpions hören auf.
Die erfolgreiche deutsche Rockband konnte sich 40 Jahre lang im Musikbusiness behaupten. Nun haben die Altmusiker jedoch genug von der Bühne und wollen in den Ruhestand gehen.
Gegenüber der 'Hamburger Morgenpost' erklärt Gitarrist Rudolf Schenker (61), weshalb: "Sie sehen doch, wie alt wir sind. Und auf der Bühne herumzuspringen, das ist ganz schön anstrengend. Es ist doch gut, auf dem Höhepunkt aufzuhören, als wenn man sich quält und die Leute einen bedauern."
1991 lud Michail Gorbatschow die in Hannover gegründete Gruppe in den Kreml ein - ein persönlicher Höhepunkt der Hitschreiber. Und heute noch sage der damalige Präsident der UdSSR den Rockern: "Ihr seid die einzige Rockband, die jemals im Arbeitszimmer im Kreml spielen durfte."
Nach ihrem Abschied von der Bühne wollen die Mitglieder der Band - die neben Schenker aus Frontmann Klaus Meine (61), Gitarrist Matthias Jabs (54), Bassist Pawel Maciwoda (43) und Drummer James Kottak (47) besteht - nicht nur Däumchen drehen, sondern der Musik treu bleiben. Schenker betont: "Wir werden bestimmt nicht den Garten umgraben. Wir werden weiter komponieren und schreiben." Unerfüllte Träume gebe es nicht. "Das einzig Interessante wäre das Nirvana, alle anderen großen Dinge haben wir gemacht", glaubt die Rock-Ikone.
Die Scorpions landeten ihren wohl größten Hit 1990 mit 'Wind of Change', der zur Hymne des politischen Wandels in Europa - darunter der Fall der Berliner Mauer - wurde. Sie verkauften insgesamt mehr als 100 Millionen Tonträger und erhielten über 200 Gold-, Platin- und Diamant-Platten, wodurch sie erfolgreichste Rockband Deutschlands wurden. Mit ihrer Tournee verabschieden sie sich nun von ihren Fans.
Tourdaten:
7. Mai 2010 - Leipzig (Arena)
8. Mai 2010 - München (Olympiahalle)
12. Mai 2010 - Frankfurt (Festhalle)
14. Mai 2010 - Stuttgart (Hanns-Martin-Schleyer-Halle)
15. Mai 2010 - Longirod/Schweiz (Long'I'Rock Music Open-Air Festival)
29. Mai 2010 - Berlin (O2 World)
30. Mai 2010 - Zwickau (Stadthalle)
1. Juni 2010 - Hannover (TUI Arena)
12. Juni 2010 - Recklinghausen (Stadtgarten am Festspielhaus)